Bargteheide macht sich stark: Gemeinsam krisenfest werden
Extreme Wetterereignisse, Cyberangriffe auf Verwaltungen, verwundbare Energienetze – wir stehen vor neuen Herausforderungen. Wir Grüne wollen Bargteheide widerstandsfähig machen: durch persönliche Vorsorge, solidarischen Zusammenhalt und den gezielten Schutz unserer Infrastruktur.
Resilienz ist das Immunsystem unserer Stadt. Wer heute klug vorsorgt, lebt morgen freier. Wir investieren deshalb in drei Säulen: individuelle Stärke, nachbarschaftlichen Zusammenhalt und den Schutz unserer kommunalen Lebensadern.
Vorsorge beginnt zuhause
Persönliche Vorbereitung ist kein Zeichen von Panik – sondern von Vernunft. Wer im Haushalt einige Tage ohne externe Hilfe auskommt, entlastet in einer Krise Feuerwehr und Sanitätsdienste massiv. Dazu gehört ein Grundvorrat an haltbaren Lebensmitteln und Trinkwasser. Auch ein batteriebetriebenes Radio kann helfen, wenn Internet und Mobilfunk ausfallen. Diese Gelassenheit ist in Krisenzeiten unbezahlbar – für die eigene Familie und für alle anderen.
Solidarisch vorbereitet: Gemeinsam statt allein
Krisen treffen nicht alle gleich. Deshalb verbinden wir Resilienz mit sozialer Gerechtigkeit: Wir setzen auf solidarisches Preppen statt auf den Einzelkämpfer. In Bargteheide wollen wir Strukturen fördern, die Nachbarschaften enger zusammenbringen. Wer hat medizinische Kenntnisse? Wer hat einen Gaskocher, um im Notfall für andere zu kochen? Lokale Netzwerke – in Vereinen, bei der Feuerwehr, in Nachbarschaftsinitiativen – sind im Ernstfall stabiler als jede staatliche Struktur allein. Wir wollen, dass in Bargteheide gilt: Niemand steht allein.
Kritische Infrastruktur schützen
Lokalpolitik trägt Verantwortung für unsere Energie-, Wasser- und IT-Systeme.
- Dezentrale Energieversorgung: Die Energiewende ist aktive Sicherheitsvorsorge. Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern auf öffentlichen Dächern machen Bargteheide unabhängiger. Rathaus, Schulen und Feuerwache sollen im Notfall als autarke Inseln funktionieren.
- Wasserversorgung: Wir setzen uns für den Schutz unserer Wasserwerke, die Förderung privater Zisternen und die Instandhaltung lokaler Notbrunnen ein – damit Trinkwasser auch bei Netzausfällen fließt.
- Digitaler Schutzschild: Unsere Verwaltung ist ein Ziel für hybride Angriffe. Wir fordern regelmäßige IT-Sicherheitsaudits und modernste Verschlüsselung. Gleichzeitig brauchen wir einen modernen Warn-Mix: Sirenen, die NINA-App und Cell-Broadcasting auf alle Mobiltelefone – damit Bargteheide seine Bürger:innen im Ernstfall schnell erreicht.
Gemeinsam üben, gemeinsam handeln
Unsere Sicherheit ruht auf vielen Schultern – vor allem auf denen der Freiwilligen Feuerwehr. Den Neubau der Feuerwache unterstützen wir als Resilienz-Knotenpunkt: technisch so ausgestattet, dass er bei einem Blackout als autarkes Koordinationszentrum funktioniert.
Wir fordern darüber hinaus eine neue Kultur des gemeinsamen Übens. Regelmäßige Planspiele zwischen Katastrophenschutz und Stadtverwaltung trainieren das Zusammenspiel unter Stress. Für Bürger:innen wollen wir spielerische Simulationsformate anbieten: Nachbarschaften lernen, wie sie kooperativ Probleme lösen, Ressourcen teilen und sich effektiv abstimmen. Das stärkt nicht nur die Krisenvorsorge – es stärkt unsere Gemeinschaft.
Ein Versprechen an Bargteheide
Resilienz ist keine einmalige Maßnahme, sondern eine Haltung. Wir verbinden ökologische Transformation mit dem Schutz unserer Lebensgrundlagen. Wir laden alle Bargteheider:innen ein: Macht mit – durch eigene Vorsorge, wache Nachbarschaft und die Unterstützung einer Politik, die Sicherheit weit über den nächsten Wahltag hinaus denkt.
Weiterführende Infos: